
Seit Freitag, dem 11.11., hat der Burgerladen mit dem unromantischen Namen «Butcher» in der Aarbergergasse offen. Zwei Sachen dazu:
1. «Buchter» gibt es bereits drei Mal in Zürich und ein Mal in Zug. Innert weniger Wochen hat in dieser Gasse also wieder eine Kette eine Filiale eingeschleust. Weiter vorne, wo früher das Sassafraz war, ist heute ein all-you-can-eat-Sushi-Lokal namens «Oishi».
2. Gleich um die Ecke vom «Butcher» werden im Kung Fu Burger auch Hamburger aufgetischt und dessen Macher dürften ob der Neueröffnung wohl nicht allzu erfreut sein.
Item, am Freitag hat «Butcher» um 11.11 Uhr 111 kostenlose Burger angeboten, die nach 30 Minuten – und schlauerweise schon vor dem Mittag – ratzeputz weg waren. Als wir abends dort einkehrten, war der Laden mit 120 Sitzplätzen ziemlich voll.
Meine Begleitung meinte, um richtig urteilen zu können, muss man immer zuerst mal den klassischen Burger bestellen, was ich dann auch tat: Einen 130-grämmigen Ladies cut mit karamellisierten Zwiebeln und der hauseigenen Sauce. Die Tomate und die Gurken waren so dünn geschnitten, dass ich den «Butcher»-Slogan «healthy as f***» noch weniger verstand. Dazu bestellten wir Nachos mit zu wenig Guacamole (mit Burger 22.60 Franken) und tolle Fritten ( mit Burger 19.60 Franken).
Nachdem unsere Bestellung einmal vergessen ging, kamen die Burger dann ganz schnell. Das Brötchen sah alles andere als weich aus, aber das täuschte: Weich, lecker und luftig. Wem der Bun nicht passt, könnte auch einfach die FKK-Variante bestellen, nur das «füdleblute» Fleisch.
Zurück zum Burger: Das Patty sah ebenfalls nicht so aus, als wäre da noch rosarotes Fleisch drin, aber schon der erste Biss zeigte: Aufgaben gemacht, perfekt angebraten und mit dem richtigen Timing serviert.

Zum Schluss möchte ich noch Lust & Frust loswerden:
Die Lust: Draussen vor der Türe kann jeder was auf eine Bucketliste schreiben. Und es stehen schon wirklich lustige Sachen drauf, wie zum Beispiel möchte jemand Pingu kennenlernen.
Der Frust: Wenn man drinnen Wasser bestellt, wird das in schäbigen Plastikbechern serviert, als will das Personal sagen: Wenn du nur Wasser bestellst, bei dem ich nichts verdiene, dann mach ich auch keinen Finger für den Abwasch krumm (und unsere Welt ist mir auch egal). Doch wir haben auch fast 40 Stutz für Wein ausgegeben…
😍🙃
Ana @ Way to Irongirl – info@waytoirongirl.ch
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