Ende April ist Schluss: Dann schliesst die Compass-Bar in der Rathausgasse ihre Türen. Betreiber Patrick Mayer übt Kritik an der Stadt.
Ende April schliesst die Compass-Bar in der Rathausgasse ihre Türen. «Als ich vor fünf Jahren anfing, war hier wenig los. Erst danach öffneten links und rechts Bars wie das Trappiste und die Taube», erinnert sich Betreiber Patrick Mayer an seine Anfänge. Nebst privaten Gründen sei auch ausschlaggebend, dass das Kleingewerbe es nicht einfach habe, zu überleben.
Mayer übt Kritik: «Während die Stadt bei Zwischennutzungen flexibel ist, muss man sich als fix stationierter Gastronom an viele Regeln halten», so der 35-Jährige. Er sei enttäuscht, dass nicht für alle die Bedingungen gleich seien. «Während ich für meine zwölf Quadratmeter Terrasse zahlen muss, können andere frei walten», so Mayer.
Das Team informierte er Anfang Februar. Er selber kehrt zurück in seine ursprüngliche Branche als IT-Projekt- und Prozessmanager. Die zweistöckige Bar, die Mayer selber umgebaut hat, steht zum Verkauf.
*Der Artikel erschien zuerst in der Berner Zeitung.
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