«Sumpfhuhn?», fragt die Kellnerin, einen Teller auf der Hand balancierend. Ich reagiere nicht, da ich nichts dergleichen bestellt habe. Sie lacht und klärt mich auf: «Wissen Sie, Alligator schmeckt wie Hühnchen. Deshalb nenne ich es so.» Meine Bestellung war Alligator in einem Po-Boy, abgekürzt für «poor boy», was früher ein Arme-Leute-Essen war. Sie stellt mir den Teller hin und fragt später nach: «Und? War es ein guter Vergleich?». Ja, das war es.
Alle Türen des Restaurants sind offen und draussen spielt das Leben von New Orleans. Die 355’000-Seelen-Stadt wird auch «The Big Easy» oder Paris des Südens genannt und lockt Touristen zu Tausenden an, besonders das französische Quartier hat es den Ausländern angetan. An den Kolonialbauten und den verschnörkelten Balkonen kann man sich nicht satt sehen.
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
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