Saketini & der Spoiler

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Am Donnerstag macht das japanische Pop-up Mister Mori am Kornhausplatz auf. Die Crew um den Sternekoch Markus Arnold und Tom Weingart lud zum Testessen mit Begleitung. Dafür suchte ich mir einen kompetenten Experten, sprich einen Japaner. Leider war er dann – ganz getreu der japanischen Arbeitsmoral – wegen Sitzungen verhindert. Ich wartete traurig an der Bar, was sich als tröstender Ort herausstellte, denn die Barkeeperin Chrige brachte gerade einer anderen Barkeeperin die Drinks bei. Und ich arme Person durfte sie alle probieren. Die besten Drinks für die Damen: Pink Saketini (15 Franken) und Shiso Smash (mit Schwarznessel, 16 Franken).

So, und jetzt kommts, ab hier sollten diejenigen nicht mehr weiterscrollen, die einen Tisch gebucht haben und sich auf eine Überraschung freuen. Vier Bemerkungen zum Essen: Vier Gänge für 78 Franken, Getränkebegleitung ab 24 Franken, die Menge für mich mit meinen 156 Zentimetern perfekt, und das Ambiente ist wie im Izakaia.

1. Vorspeisen: Gurkensalat mit Yuzu, Tamago (Ei und Nori), Blattspinat mit Paste aus schwarzem Sesam, Gyosa (Teigtäschchen mit Chabis, Pilz und Pozu) und Edamame
2. Der Zwischengang: Avocado-Lachs-Salat mit rarer Sojasauce (Bild ganz oben)
3. Der Hauptgang: Shabushabu (oder japanisches Fondue chinoise) mit Angus-Beef aus Irland, Brokkoli und Gemüse plus Sesamdressing. Dazu gebratener Reis.

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4. Das Dessert: Rasiertes Kokoseis mit Mango-Passionsfrucht-Coulis

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* Der Artikel erschien zuerst im BZ-Foodblog.

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