Düne & die Worte

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Sechs Jahre nach dem ersten Anlauf, die Düne Pilat zu besuchen, haben wir es geschafft. Zwar war es immer noch nicht ganz einfach, da der Bus nur alle Stunde fährt. Aber wir fanden Philipp, einen Taxifahrer, der uns mit einer Riesenkarosse und im Anzug zum Fusse der Düne fuhr.

Sogar Tipps gab er uns, aber wir hörten nicht zu, hatten nur die Düne im Kopf. Und nach einer halben Stunde – wie es halt so ist, waren wir schnell gelangweilt – kamen uns vage die Worte von Philipp in den Sinn: Über die Düne, dann rechts, aber wo rechts? Erst unten am Strand oder schon vor dem Wäldchen? Er hatte doch was von einem kleinen Restaurant und einem Quai gesagt. Egal, wir torkelten die Düne runter, gingen durchs Quartier und fanden ein Restaurant, das auch Tapas auftischte, aber es war ein anderes.

Auch egal, denn die Sonne schien, wir hatten Aussicht aufs Meer, im Glas einen «La vie en rosé» und im Kopf das Gefühl, wie sich die Zehen in den Sand graben.

Das C(o)orniche war, wie es sich herausstellte, ein 5-Sterne-Hotel, in dem ich auch einmal übernachten möchte. Zum Hotel gehört auch dieses wundervolle, wenn auch riesige Restaurant. Wie in Frankreich leider üblich, war die Küche schon geschlossen, und so wir bestellten ein Fleischplättchen (38 Euro), das aber perfekt für drei Personen war.

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