Am ersten Abend in Bordeaux waren wir im Raviolon, wo der Zweigänger 28 Euro kostete. Es fing alles gut an: Das Mise en Bouche war eine Erbsensuppe mit frittierter Crevette.
Auch die Vorspeise mit Foie gras und der Wein (La Bernadine, Chateau Neuf du Pape, 2009, für 75 Euro) waren grandios. Allerdings musste man dafür auch nicht kochen, sondern nur hübsch anrichten können (Bild oben).
Der Hauptgang allerdings war ungeniessbar, ein Fisch mit Geräten, dazu ein saures Artischokenmousse, vermischt mit einer unpassenden Rotweinsauce, die bei mir nicht mal angerichtet wurde.
Wir waren so enttäuscht, dass wir das Dessert – obwohl die Auswahl lecker klang – gleich ausliessen und gingen.
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
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