Ganz oben über Paradiso (Lugano) ist das Principe Leopoldo, das vom Guide Michelin empfohlen wird. Vom Garten hat man grandiose Sicht auf den Luganersee und ein Pianospieler spielt bereits.
Wir bestellen das Überraschungsmenü (140 Franken) und eine weniger überraschende Weinreise (90 Franken für 5 Gläser). Der Gruss, das Barsch-Trio (oben im Bild), die Crevetten mit Gazpacho (unten im Bild) und der Käse waren hervorragend.
In guten Restaurants wird man ja gefragt, ob man was nicht mag. Meine Begleitung sagt da üblicherweise Foue gras, ich behaupte, dass ich alles mag. Doch bei den 9 Gängen wurde ich an zwei Dinge erinnert: Die dritte Vorspeise war durchfritiert, was bei so vielen Gängen sehr füllend ist. Und beim Fleischgang kam Taube, deren Fleisch mir zu weich in der Konsistenz ist und im Geschmack zu sehr an Leber erinnert. Es war eine Lehre und ab jetzt steht Taube auf meiner No-Go-Liste.
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
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