Per Zufall entdeckten wir zwischen Lugano-Zentrum und Paradiso ein Badefloss mit dem tollen Bistrot „Lido Rivo Caccia“. Am ersten Tag tranken wir hier Negroni und Rosé, und bei jeder Runde servierten die sympathischen Angestellten ein Teller voll Häppchen.
Am letzten Tag frühstückten wir hier (Prosciutto mit Melone 18 Franken, Piadine mit Hummus, Feta und Tomaten für 9 Franken). Die ersten Badegäste trudelten ein und so war es auch für den Rettungsschwimmer, der sein Buch gleich zuklappte, nicht mehr so öde. Ebenfalls Geschäftsleute kamen für Lunch vorbei und auch heute waren die Barangestellten speditiv und zuvorkommend.
Ein bisschen beneide ich sie: In einem solch tollen Lokal auf dem Wasser in der Sonnenstube der Schweiz mit einer derartigen Aussicht, da wäre ich auch gut gelaunt. Was bei uns definitiv Ferienstimmung auslöste, war die Musik, sie holte un poco Südamerika ans Luganerseeufer.
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
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