
Das «The Butcher’s Daughter» war unser Ziel, um den Geburtstag meiner kleinen (aber grösseren) Schwester mit einem Brunch zu starten. Am meisten wird der Avocado-Toast gerühmt, aber ich hab mir mit dem Federkohl-Avo-Apfelsalat (14 Dollar) was Grüneres gegönnt (was auch nötig war, da wir auf das Schlüpffest mit Alkohol anstossen wollten).
Das Restaurant ist so beliebt, dass man auch hier nicht reservieren kann, sondern einfach hingeht und wartet, bis ein Tisch freigibt. Alles ist klitzeklein, die Kellner müssen mit dem dreckigen Geschirr irgendwie um die Tische tänzeln, was ihnen nicht immer ganz elegant gelingt. Wir sassen draussen, zwar im Schatten, aber an einer befahrenen Strasse, was leider nicht sehr gemütlich war. Dafür kam das Essen nach bereits drei Minuten.
Meine Begleiter entschieden sich für den Toast (12 Dollar) und verfeinerten diesen mit zwei Spiegeleiern (2 Dollar). Nach einigen Bissen frage ich mich: Federkohl zum Frühstück? Das Gemüse wird ja überall in den höchsten Tönen gelobt, aber so ganz roh als erste Mahlzeit des Tages ist es nicht mein Ding.