Das Narcissa am Cooper Square in Manhattan hat es wirklich drauf, mit Gemüse ganz tolles Essen zu zaubern. Selbst Omnivoren, also ich, vermissen das Fleisch auf dem Teller überhaupt nicht. Zur Vorspeise teilten wir Karotten Frites (10 Dollar), Jakobsmuscheln (18 Dollar) und eine Rande (14 Dollar). Besonders die Rande war toll, dabei bloss ungerüstet im Ofen gebacken.
Noch besser wurde es allerdings beim Hauptgang: Wir bestellten zwei Mal das Carrott Wellington (24 Dollar) und einen gebackenen Sellerie (26 Dollar). Die Rüebli waren so lecker, dass ich bei den Köchen in der Schauküche nachfragen musste, ob das Rezept geheim ist. War es nicht: «Nach dem Planchieren stellst du das für 45 Minuten in den Ofen. Alle 15 Minuten musst du neues Eiweiss draufstreichen. That’s it!», sagte einer der Köche.
Das muss ich unbedingt ausprobieren, schon nur, um es Fleischessern vorzusetzen und dann ihre erstaunten Gesichter zu sehen…
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
Zeige alle Beiträge von Claudia Salzmann