Nopi & die Aubergine

  

  
Schon lange hab ich den Tisch im Nopi reserviert, im UG, damit wir in die Küche blicken können. Im Erdgeschoss war jeder Stuhl besetzt und so auch unten, wo man an zwei grossen Tafeln gemeinsam speiste. Wir sassen zuhinterst, somit sahen wir nicht wirklich, was in der Küche lief. Aber es war sehr gemütlich und ab und an kam einer der Köche, um Reserve zu besorgen, die sich hinter uns in Regalen befanden. 

Daheim koche ich meist nach den Rezepten von Ottolenghi, dem das Restaurant gehört, somit wollte ich möglichst vieles ausprobieren. Wir teilten uns als erstes ein Valdéon Cheesecake (12.90 Pounds), das in einem Kupferpfännchen serviert wurde. 

   
Als Hauptgang gab es eine gebackene Aubergine mit Tahini (8.9 Pfund), was auch in keinem Kochbuch fehlt. 

Dank Ottolenghi weiss ich: Die Aubergine ist kein Unfall der Natur, sie ist tatsächlich essbar. Obwohl ich mich frage, wie sie Menschen zubereitet haben, als der Backofen noch nicht erfunden war? 

Nebst dem Klassiker bestellten wir zwei Mutigere: Ich bestellte den Oktopus auf einem Artischoken-Mousse (13 Pounds, ganz oben im Bild), das von einem Glas orangem Wein (Name liefere ich noch) begleitet wurde. 

  

Meine Schwester hatte Ingredienzen auf dem Teller, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Oder ist euch Kefalotyri ein Begriff? Samphire? Eben. 

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