Der grösste Fehler, den man in San Sebastian machen kann, ist ein Zimmer mit Frühstück zu buchen. So hat man keinen Platz für Pintxos, mit denen wir unseren letzten Tag starteten.
Elena Arzak, in deren Restaurant wir am Vortag waren, gab uns einige Tipps auf den Weg. Darunter auch das Ganbara, wo wir den Wirt einen Gruss ausrichten sollten. Dieser war nicht da, dafür seine Frau Amaia. Ihr bestes Pintxo sei Txangurro, ein Thunküchlein. Aber dann zähle sie weier auf: frittierte Crevetten und Spargeln, Croquetas und ein Trüffelei (im Bild).
Letzteres bestellte ich, aber was dann geschah, war nicht vorhersehbar: Im Minutentakt brachte Amaia uns Pintxos und freute sich besonders, dass sie uns die ersten Sardellen der Saison auftischen konnte. Am Schluss kam das Trüffelei, was sich mit 33 Euro zu Buche schlug.
Als Abschluss schenkte sie uns einen Txacoli aus, prostete uns zu und verschwand in der Küche, um uns mit Torrija den Abschluss zu versüssen.
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
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