„Wir haben euch erwartet“, hiess es im Nerua. Wenig später war klar warum:Wir waren die einzigen Gäste. Ich habe irgendwo gelesen, dass sie nur Mittags offen haben. Ups, mein Fehler.
Dafür bekamen wir viel Aufmerksamkeit: Wir durften in der Küche die Amuse-Bouches zu uns nehmen und einen der 20 Köche ausfragen.
Danach wurden wir an den besten Tisch begleitet, mit grandioser Sicht aufs Guggenheim und verbrachten den Nachmittag mit einem 9-Gänger (85 Euro). Was nicht fehlen durfte, war die Weinbegleitung. Day drinking ist ganz was Tolles, nicht aber wenn man ins Guggenheim gehen will. Wir mussten zuerst den Kopf bei einem Spaziergang durchblasen lassen.
>>> Die Bilder des Gänge findest du hier.
Veröffentlicht von Claudia Salzmann
Freunde, Food, Fotografieren, Filme, Fussball und Fliegen – diese Begriffe fassen mich gut zusammen. Im Emmental aufgewachsen wohne ich nun mein halbes Leben im wunderbaren Bern. Bei der Berner Zeitung erzähle ich Geschichten in Wort, Foto, Ton und Video, am liebsten über Kulinarik, Köche und Käuze. In meiner Freizeit jogge, lese, rave und reise ich gern und oft. Im Sommer hüpfe ich jeden Tag in die Aare, im Winter nur nach der Sauna. Langeweile auf der Gabel ist mein Horror, deshalb koche ich nie zwei Mal das Gleiche.
Über meinen Blog: Das berndeutsche Wort «Hooggisbooggis» bedeutet Durcheinander. Ich habe es nach stundenlangem Stöbern im Berndeutsch Wörterbuch entdeckt und fand es passend. Meine Homepage ist ein Sammelsurium journalistischer Genres für diverse Schweizer Medien und Beiträge meines Blogs, der Erlebtes aus 45 Ländern beinhaltet. Von allem ein bisschen oder eben ein «Hooggisbooggis»!
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