Zwei Jahre war das Restaurant Mappamondo in der Länggasse geschlossen. Am Montag wurde es wiedereröffnet. Geführt wird es von einem Altbekannten.
Am Montag startete der Betrieb im umgebauten Restaurant Mappamondo an der Länggassstrasse. Die Sportgastro AG, die das Lokal übernommen hat, hat es umgebaut und verfügt nun im Restaurant über 150 Sitzplätze. Zum Betrieb gehören auch die Uni Bar, wo 50 Personen Platz finden, eine Kegelbahn mit vier Bahnen und Platz für 40 Gäste sowie der grosse Saal mit Theaterbühne und Platz für bis gegen 300 Leute.
Maurizio Piovera ist neuer Betriebsleiter. Der Italiener kennt den Betrieb bereits: 20 Jahre lang und bis im Mai 2009 hat der 53-Jährige das Restaurant geführt. Der Nachfolger machte Schlagzeilen, als der Betrieb vom Regierungsstatthalteramt im November 2013 geschlossen wurde.
Piovera wechselt aus dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), wo er fürs Personalwesen zuständig war, wieder in die Gastronomie zurück. «Da ich viele Kontakte in die Gastroszene habe, konnte ich alle 20 Stellen ohne Inserate besetzen», erklärt er.
Selfservice ab Ende Januar
In seiner Küche, wo piemontesische Spezialitäten gekocht werden, stehen sieben Italiener. «Wir tischen Gerichte auf, die man sonst nirgends kriegt», ist sich Piovera sicher. Und nennt Pizza bianca, Carne cruda und frische Teigwaren als Beispiele. So sei es auch einfach gewesen, seinen neuen Küchenchef Ettore Panzzeri, der davor im Casa d’Italia war, zu gewinnen.
Für die Studierenden gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Das Selbstbedienungslokal wird gegen Ende Januar wiedereröffnet werden. «Das Essen kommt aus der gleichen Küche, nur zu attraktiveren Preisen», erklärt Piovera.