Clubs & ihre Küchen

Da die meisten Klubs keinen Eintritt verlangen, bleiben die Tel Aviver auch nicht den ganzen Abend. «Man startet im Deli», klärt Lisi, unsere Informantin, die ein Jahr hier gelebt hat, auf. Das Deli ist eigentlich ein Fast-Food-Laden. Denkt man zuerst, aber durchquert man ihn, hört man schon leise die Bässe hinter der Türe. Und rein in die Dunkelheit. Es ist vor Mitternacht und die Party in vollem Gange.

Zweite Station ist das «Buxa». «Das ist Underground», hört man, aber damit meinen sie nicht einen Geheimtipp, sondern dass es sich im Untergeschoss. Es ist laut, dunkel und eine Tanzfläche sucht man vergebens. «Es ist kein Klub, sondern eine Tanzbar», wird man belehrt. Anstelle des Dancefloors gibt es eine Küche, die hungrige Nachtschwärmer verpflegt.

Dritte Station ist das Labyrinth: Hier sind wir noch etwas früh dran, aber die Elektromusik ist super und der Barkeeper braucht drei Extraminuten, weil er den Beat wirklich mag und tanzen muss.

Vierte Station ist das Hotelbett, wo der Tinitus nachhallt.

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